Aktuelles
Informations- und Diskussionsveranstaltung
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Empfehlung
Einladung zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung
Krisentherapie oder Verschlimmbesserung?
Privatisierung öffentlicher Infrastruktur in Griechenland am Beispiel der Wasserwerke Thessaloniki.
am Fr. den 31.Mai 2019, um 18.30 Uhr
im Jugendzentrum Heideplatz
Schleiermacherstraße 7
60316 Frankfurt am Main
(U4 oder Bus 32 / Höhenstrasse)
Einführung: Imke Meyer
Moderation: Prof. Dr. Stefan Gaitanides
Imke Meyer, die – in enger Kooperation mit den Akteuren in Thessaloniki – im Raum Frankfurt/RheinMain eine Petition gegen die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung in Griechenland an die EU-Verantwortlichen maßgeblich mit auf den Weg gebracht hat, berichtet über den Widerstand vor Ort und das Engagement des Netzwerkes „Griechenlandsolidarität“ (https://griechenlandsoli.com/).
Die Petition mit 189.000 Unterschriften wurde im Juli 2017 an den Leiter der Euro Working Group in Brüssel übergeben. Mehr dazu:
(http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=7933)
Rembetiko trifft Klezmer
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Empfehlung
Griechische Rembetiko-Musik mit Kostas Antoniadis und Helmut Eisel
Der Bouzouki-Instrumentalist Kostas Antoniadis und der Klezmer-Klarinettist Helmut Eisel treten gemeinsam am 23. März 2019, um 20:00 Uhr, auf der Bühne des Internationalen Theaters Frankfurt auf und zünden ein musikalisches Feuerwerk der Extra-Klasse an.
Zwei Musikrichtungen – zwei Virtuosen!
"Rembetiko" ist die griechische Form des Blues. Es ist die städtische Musik Griechenlands, die nach 1922 von griechischen Flüchtlingen aus Kleinasien in den Slums an den Stadträndern von Athen, Piräus und Thessaloniki gespielt wurde. Markos Vamvakaris, Manolis Hiotis und Vassilis Tsitsanis waren einige der wichtigsten Komponisten dieser Musik, die auch berühmten griechischen Komponisten, wie Mikis Theodorakis, Stavros Xarchakos und Manos Hadjidakis entscheidend beeinflusst und inspiriert hat. "Klezmer" ist ursprünglich die Musik der (ost)europäischen, aschkenasischen Juden und wird auf Festen aller Art dargeboten. Klezmer-Musik wurde von allen Kulturen der Welt beeinflusst und hat sie ebenfalls bereichert. Die Klezmer-Musik erfreut sich nun auch in Deutschland eine immer größere Beliebtheit.
Authentisch und innovativ - Rembetiko trifft Klezmer
Samstag, den 23. März 2019, um 20:00 Uhr
Internationales Theater Frankfurt
Hanauer Landstr. 5-7, 60314 Frankfurt am Main
Weitere Infos und Ticketkauf unter https://www.internationales-theater.de/index.php/programm-ticketkauf/rembetiko-trifft-klezmer
Erinnerung als Widerstand
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Hören, singen, sehen, erinnern, reflektieren …
Mit einem Vortrag und mit einem multimedialen Projekt wollen wir Ihre Sinne auf vielfältige Weise ansprechen und anhand unterschiedlicher Momente auf dem Zeitstrahl der Geschichte die Verbindungslinien beider Länder Deutschland und Griechenland deutlich werden lassen.
Beginnend mit einem Vortrag, der die Archäologie in der Zeit um den Zweiten Weltkrieg im Fokus hat, folgt durch Text, Video und musikalischer Begleitung die Auseinandersetzung mit sozialen und gesellschaftlichen Themen, die die Geschichte mittels Kunst als Ausdrucksform für alle greifbar und prägend weitererzählt, um dadurch die Reflexion fortzuführen.
Bedeutende Texte, die von Denkern jener Zeit während der Jahrzehnte über Themen zur Besatzung-Krieg, Migration, Flucht, ökonomische Krise, Neue Migration und konkrete Utopie verfasst wurden, sind Lieder und Musik geworden, die Generationen begleiten und viele Menschen verschiedener Länder prägen.
Musikbegleitung: Vangelis Christidis
Am Sonntag, den 02. Dezember 2018
Veranstaltungsort: Restaurant und Events EXIS
Am Ginnheimer Wäldchen 3
60431 Frankfurt am Main
Parkplätze vorhanden
U1/U9 und Bus 60 (Römerstadt) und
Tram 16 und Bus 34 (Markuskrankenhaus)
Beginn: 17:00 Uhr
Zum Projekt:
Erinnerung als Widerstand - Aus der Geschichte für die Gegenwart lernen.
Die Idee, durch Lesen von Liedertexten, Gedichten und Projektion von Videos mit Bild und Gesang zu versuchen, die teilweise problematischen und schmerzhaften Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland zu rekonstruieren und die Perspektiven von gleichwertigen, solidarischen und demokratischen Beziehungen aufzuzeigen, ist anlässlich der Documenta 2018 entstanden und bereits in mehreren deutschen Städten aufgeführt und mit positiver Resonanz aufgenommen worden. Unter dem Motto „Erinnerung als Widerstand“ wollen wir dazu beitragen, eben diese Beziehungen anzunähern und aufzuzeigen. Dafür halten wir es für notwendig, unterdrückten und verdrängten Erfahrungen und Informationen Raum zu geben. Vor allem die Erinnerung an die Gräueltaten des Faschismus und deren Aufarbeitung ist heute umso dringlicher angesichts der politischen Entwicklungen in Europa und weltweit.
Ausgewählte und ins Deutsche übersetzte Erzählungen, Liedertexte und Gedichte werden gelesen und durch Einspielungen von entsprechenden Musik-Videos und begleitender Live-Musik ergänzt. Diese Texte und Lieder lassen sich in vier Themenbereiche unterteilen: I. Die Besatzung Griechenlands, Okkupation, Raub und Vernichtung durch das Naziregime II. Migration und Flucht a. Griechische Migration-Gastarbeiter und b. Flucht und Migration heute III. Abschluss: Krise-Soziale Auswirkungen-Neue Migration-Konkrete Utopie.
Zur Person:
Prof. Dr. Skevos Papaioannou hat Wirtschaft und Politik an der Aristoteles Universität in Thessaloniki und Soziologie in Erlangen-Nürnberg studiert und mit dem Thema „Arbeitszufriedenheit und Gesellschaftsbewusstsein von Gastarbeitern in der Bundesrepublik Deutschland“ promoviert. Er war 30 Jahre Professor für Soziologie - und zuletzt auch Dekan - an der Universität Kreta in Griechenland und seit April 2014 hat er eine Gastprofessur an der Uni Kassel inne.
Neben seiner Professur auf Kreta hat er zeitweise in Athen, Bremen, Göttingen, Kassel, Berlin, Frankfurt a/M., Nürnberg, Wien, Roskilde (Dänemark) und Linköping (Schweden) gelehrt. Er hat mehrere Forschungsprojekte initiiert und sie mit Mitarbeitern durchgeführt. Die „Internationale Sommerschule für Doktoranden in Anogia“, die er ins Leben gerufen hat, findet seit 26 Jahren jedes Jahr statt und fördert den interkulturellen wissenschaftlichen Austausch zwischen den Ländern. Er hat mehrere wissenschaftliche Bücher und Artikel auf Griechisch, Deutsch und Englisch veröffentlicht und unterstützt auch mit aktiver Beteiligung mehrere soziale politische Initiativen. Während seines Aufenthaltes in Deutschland seit 2014 hat er viele Vorträge über „Krise und soziale Auswirkungen in Griechenland“ gehalten.
Das Schicksal der griechischen Kulturschätze während des Zweiten Weltkrieges
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Hören, singen, sehen, erinnern, reflektieren …
Mit einem Vortrag und mit einem multimedialen Projekt wollen wir Ihre Sinne auf vielfältige Weise ansprechen und anhand unterschiedlicher Momente auf dem Zeitstrahl der Geschichte die Verbindungslinien beider Länder Deutschland und Griechenland deutlich werden lassen.
Beginnend mit einem Vortrag, der die Archäologie in der Zeit um den Zweiten Weltkrieg im Fokus hat, folgt durch Text, Video und musikalischer Begleitung die Auseinandersetzung mit sozialen und gesellschaftlichen Themen, die die Geschichte mittels Kunst als Ausdrucksform für alle greifbar und prägend weitererzählt, um dadurch die Reflexion fortzuführen.
Bedeutende Texte, die von Denkern jener Zeit während der Jahrzehnte über Themen zur Besatzung-Krieg, Migration, Flucht, ökonomische Krise, Neue Migration und konkrete Utopie verfasst wurden, sind Lieder und Musik geworden, die Generationen begleiten und viele Menschen verschiedener Länder prägen.
Musikbegleitung: Vangelis Christidis
Am Sonntag, den 02. Dezember 2018
Veranstaltungsort: Restaurant und Events EXIS
Am Ginnheimer Wäldchen 3
60431 Frankfurt am Main
Parkplätze vorhanden
U1/U9 und Bus 60 (Römerstadt) und
Tram 16 und Bus 34 (Markuskrankenhaus)
Beginn: 16:00 Uhr
Zum Vortrag:
Das Schicksal der griechischen Kulturschätze während des Zweiten Weltkrieges
Am 27. April 1941 wurde Athen von der deutschen Wehrmacht eingenommen und auf der Akropolis die Hakenkreuzfahne gehisst. Die folgende dreieinhalbjährige Besetzung Griechenlands führte zu Massakern, Hungersnot, Raub und Zerstörungen. Zurück blieb eine verzweifelte und zutiefst gespaltene Bevölkerung, die sich im Oktober 1944 nur kurze Zeit von den Grauen des Zweiten Weltkrieges erholen konnte.
Die bedrückende Situation und die katastrophalen Ereignisse hielten deutsche Archäologen nicht davon ab, während der Besatzungszeit ihre Tätigkeit in Griechenland fortzusetzen und sogar zu intensivieren. Unter welchen Umständen ihre Arbeit stattfand, welche Ziele verfolgt wurden und wie sich die Zusammenarbeit mit den griechischen Kollegen gestaltete, soll in im Vortrag beleuchtet werden. Im Fokus steht dabei das Schicksal der griechischen Altertümer in den Kriegsjahren 1941 bis 1944.
Zur Person:
Dr. Alexandra Kankeleit hat Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Geschichte in Frankfurt am Main und Bonn studiert. Sie ist ab den 90er Jahren als Projektmanagerin in unterschiedlichen Branchen und Arbeitsgebieten – Ausgrabung, Survey, Redaktion, E-Business und Tourismus – und seit Juli 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Deutsche Archäologische Institut in Athen mit dem Projekt einer kritischen und differenzierten Aufarbeitung der Geschichte des DAI Athen während der NS-Zeit tätig.
Im Fokus dieses Projektes stehen die Zwischenkriegszeit (seit 1933) und der Zweite Weltkrieg (bis 1944) und sie untersucht Quellen (Literatur, Briefe, Zeitungsartikel und sonstige Archivdokumente), die Auskunft über die Aktivitäten deutscher Archäologen in Griechenland geben können. Die Ergebnisse werden abschließend in einer Monographie präsentiert. Zu weiterführenden Informationen:
https://www.dainst.org/project/2356126 und http://www.kankeleit.de/katochi.php.
Zu ihren Forschungsgebieten gehören u.a. römische Mosaiken in Griechenland, Raubvögel in der frühgriechischen Flächenkunst sowie Archäologie während der NS-Zeit (Gesamtüberblick online auf: http://www.kankeleit.de/projects.php).
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